Mal ganz ehrlich – der Name dieses Radjuwels ist so faszinierend wie mysteriös: Donaublitz. Da sich auch nach ausführlicher Recherche keine Informationen zur Marke bzw. zum Hersteller finden ließen, liegt die Vermutung nahe, dass ein Großhändler diese Räder auf Bestellung unter dem Namen Donaublitz produzieren hat lassen.

Neben dem blau lackierten, gemufften Stahlrahmen (Leichtbau war seinerzeit noch kein Thema…) sticht sofort die Detailverliebtheit beim Rahmen und bei den Kotflügeln ins Auge. Das alltagstaugliche 26″ Sport-Rad ist in einem erfreulich guten Zustand und stammt vermutlich aus den 60er-Jahren (siehe Scheinwerfer und Kleiderschutz beim Hinterrad). Auch typisch für dieses Zeit ist, dass der Schriftzug nicht lackiert, sondern mittels Abziehbild aufgebracht wurde.
Bei diesem Modell wurde eine Torpedo-3-Gang-Nabe mit Rücktritt verbaut. Es gab auch eine Version mit roter Lackierung – zum Namen passt die blaue aber jedenfalls viel besser.
Am stimmigsten erschien es mir jedenfalls, den Donaublitz am Donauufer in Szene zu setzen – in diesem Fall in Wilhering nahe der Fähre (mit farblich dazu passenden Rampen) Richtung Ottensheim.
Danke an Lothar Hasenleithner für die Leihgabe!








